Dazu zählen Anfahrt, Absicherung des Bereichs, Abpumpen stehenden Wassers, erste Feuchtemessung und ein Kurzprotokoll. Notdienste werden meist mit einer Anfahrtspauschale plus Stundensatz abgerechnet. Wichtig für die Versicherung: Der Einsatz wird als Schadensminderungsmaßnahme geführt – er ist deshalb regelmäßig erstattungsfähig, auch wenn er nachts oder am Wochenende erfolgt.
Zerstörungsarme Ortung mit Thermografie, Endoskopkamera, Elektroakustik oder Tracergas kostet je nach Aufwand einige hundert Euro. Sie ist so gut wie immer günstiger als reines Aufstemmen und Suchen – und wird von den meisten Wohngebäude- und Leitungswasserversicherungen ausdrücklich übernommen.
Die Trocknung ist meist der zeitintensivste, aber nicht der teuerste Posten. Bei Raumtrocknungen wird pro Gerät und Tag abgerechnet, bei Estrich-Dämmschicht-Trocknungen zusätzlich pro Bohrung und Turbine. Hinzu kommen Stromkosten – diese werden über einen geeichten Zwischenzähler dokumentiert und über die Versicherung erstattet.
Sobald die Bausubstanz trocken ist, folgen Maler-, Boden-, Fliesen- und ggf. Küchenarbeiten. Dieser Block ist der Grund, warum eine saubere Trocknung so wichtig ist: Jede zu früh geschlossene Wand bedeutet später doppelte Arbeit.