Schimmelpilze setzen Sporen und flüchtige Stoffwechselprodukte (MVOC) in die Raumluft frei, einige Arten zusätzlich Mykotoxine. Das Umweltbundesamt bewertet Schimmelbefall in Innenräumen als hygienisches Risiko, das grundsätzlich beseitigt werden muss – unabhängig davon, welche Art sichtbar ist.
Bei gesunden Erwachsenen sind Reizhusten, Bindehautreizung, Kopfschmerzen und Müdigkeit die häufigsten Symptome. Risikogruppen – Säuglinge, Schwangere, ältere Menschen, Allergiker, Menschen mit Asthma, COPD oder geschwächtem Immunsystem – reagieren deutlich empfindlicher; hier können sich chronische Atemwegserkrankungen entwickeln oder verschlimmern.
Wichtig ist deshalb: Nicht die sichtbare Fläche entscheidet über den Handlungsbedarf, sondern die Belastung der Raumluft. Auch kleine, versteckte Herde können erhebliche Sporenmengen freisetzen.